Bondage für Anfänger – Der Fessel-Guide in drei Schritten

Bondage für Anfänger: So leicht gehts!
Bondage: Unser Guide erklärt dir alles, was du wissen musst, in drei kurzen Schritten! © GettyImages/stock_colors

Lust auf aufregende Fesselspiele? Unser Bondage für Anfänger Guide zeigt euch, wie ihr Bondage ganz einfach in euer Liebesleben einbinden könnt!

Bondage für Anfänger – In drei Schritten

1: Safe, sane and consensual

Das Wichtigste zuerst: Ihr müsst euch nicht fesseln lassen und niemanden fesseln, wenn ihr das nicht möchtet. Die Grundsätze bei BDSM sind einfach: Sicher, mit Verstand und immer einvernehmlich. Bondage kann euer Sexleben bereichern, muss es aber nicht. Man kann auch ohne Fesselspiele grandiosen Sex haben. Solltet ihr jedoch scharf darauf sein, zeigen wir euch jetzt, worauf ihr achten müsst.

2: Das richtige Material

Gefesselt werden kann mit vielen Dingen: Strumpfhosen, Krawatten, Handschellen oder Seilen. Wichtig ist hierbei: Das Material darf die Körperteile, die gefesselt werden, nicht abschnüren. So sind Kabelbinder vielleicht in Shades Of Grey ein angepriesenes Fesselwerkzeug, für Anfänger jedoch ungeeignet. Nehmt lieber ein Seidentuch oder weiche Seile aus Baumwolle. Bondage-Seile aus Hanf und Jute sind meist etwas kratziger und starrer. Außerdem hinterlassen sie schnell Striemen auf der Haut.

Krawatten dagegen sind sanft zur Haut und sehr geschmeidig:

3: Die richtige Technik

Es kommt nicht darauf an, wie eng ihr jemanden fesselt, sondern darauf, wie schnell ihr denjenigen wieder aus seinen Fesseln befreien könnt. Selbst die „härtesten“ Fesselungen der Profis sind durch ihre präzise Technik in wenigen Sekunden zu lösen, obwohl es sich ganz anders anfühlt – und auch anders aussieht. Das Geheimnis liegt im Knoten! Im JOYclub-Magazin haben wir eine tolle Anleitung entdeckt, wie ihr ganz leicht einen Standard-Knoten fesselt: So geht der Bondage-Knoten!

Dieser lässt sich ganz einfach sofort wieder lösen und bietet die Grundlage für alle Fesselkünste. Ihr habt nun die Wahl: Entweder, ihr belasst es beim Standard-Knoten oder ihr versucht euch an einer etwas aufregenderen (aber auch aufwändigeren) Fuß- und Oberkörper-Fesselungen. Erfahrene Bondage-Meister können damit wahre Kunstwerke vollbringen.

Hier seht ihr noch einmal den Standard-Knoten:

Ein paar Worte zum Schluss

Klingt zwar nach einem schlechten Film, passiert aber häufiger, als man denkt: Verliert beim Fesseln mit Handschellen niemals den Schlüssel. Kauft am besten gleich Handschellen, die sich notfalls auch ohne Schlüssel lösen lassen. Das erspart euch Zeit und Nerven.

Außerdem: Lasst niemals einen Gefesselten allein. Verlasst nicht für lange Zeit den Raum, auch nicht als Strafe oder Teil eines Rollenspiels. Natürlich könnt ihr eurem Partner die Augen verbinden und dann so tun, als würdet ihr den Raum verlassen – behaltet ihn jedoch trotzdem im Blick. Denn wenn die Fesseln unangenehm werden, muss das Lösen gleich passieren  – und schnell gehen.

Nicht vergessen: Sagt, wenn ihr euch unwohl fühlt oder das Gefühl habt, zu eng geschnürt worden zu sein. Eure Hände oder Füße fangen an zu prickeln? Ein Zeichen dafür, dass der Blutzufluss gestört ist. Schnell die Fesseln etwas lösen lassen. Dann kann es mit dem Spiel(en) weitergehen.


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