Selbstversuch Sugaring – Alternative Haarentfernung für zu Hause?

Sugaring für zu Hause
So einfach könnt ihr euch den Haarnentfernungstrend nach Hause holen! © iStock/Tinatin

Der Sommer ruft – und damit auch die Enthaarung! Spätestens, wenn die ersten Sonnenstrahlen locken, wirft frau sich gerne in Sommerkleider oder Bikinis. Und egal ob Beine oder Bikini-Zone: Das lästige Winterfell muss weg!

Auf der Suche nach einer Alternative zum Rasierer oder dem Besuch im Waxing-Studio bin ich auf das Sugaring gestoßen. Wie beim Waxing werden hier die Härchen mit einer klebrigen Masse entfernt und angeblich geht alles ganz einfach: Sugaring zubereiten, auftragen, abziehen.

Hört sich simpel an, hält wohl länger als eine Rasur und kostet deutlich weniger als ein Besuch im Waxing Studio. Das muss ich ausprobieren!

Die Zubereitung

Zutatenliste Sugaring

Auf YouTube findet ihr zahlreiche Anleitungen für eine perfekte Sugaring-Masse. Ich habe mich an das Rezept von Mamiseelen gehalten. Sie verrührt 8 Esslöffel Zucker mit 2 Esslöffeln Zitronensaft, 2 Esslöffeln Wasser und einer Prise Salz und lässt das Ganze einköcheln.

Nach ca. 15 Minuten entsteht ein dunkles Karamell. Die Masse wird dann in eine Schale gegossen und sobald sie abgekühlt ist, kann sie aufgetragen werden.

Zubereitung Sugaring

Das Auftragen

Hier wird es tricky: Wie beim Waxing verteilt man die Sugaring-Masse auf den Stellen, die man enthaaren will. Allerdings: Es wird entgegen der Wuchsrichtung auftragen! Unser Kollege Christian opfert sich als Versuchskaninchen für meinen ersten Sugaring-Versuch. Ich weiß, dass ich bei mir selbst zu viel Muffensausen vor dem Abziehen hätte – und er hat auch eindeutig den schöneren Pelz auf den Beinen!

Auftragen der Sugaring-Masse

Schon hier habe ich die ersten Probleme: Die Masse klebt verdammt widerspenstig am Löffel und lässt sich nur in minimalen Portionen auf die Haut auftragen. Dort muss ich dann mit den Fingern etwas nachhelfen, um das Karamell auch wirklich gut zu verteilen.

Wer also tatsächlich seine kompletten Beine enthaaren will, sitzt schon mal ein bisschen länger dran.

Das Abziehen

Laut Anleitung soll man nun ein Stück Taschen- oder Küchentuch auf die Masse geben, andrücken und das Ganze in Wuchsrichtung abziehen. Auftragen, Andrücken, Abziehen und… Mhm, Satz mit x. Das Küchentuch bleibt an der Sugarmasse kleben und reißt einfach ab.

Zum Glück lässt sich die auf dem Bein etwas erkaltete Masse super mit den Fingern anfassen. Also zweiter Versuch: Ratsch! Haare ab!

Sugaring abziehen

Und Christian? Sein Schrei ist mehr Angst als Schmerz. Er schaut ungläubig auf die kahle Stelle auf seinem Bein und will es gleich noch mal ausprobieren. „Tut überhaupt nicht weh!“ Na dann!

Sugaring scheint wirklich eine Wohlfühlalternative zum Waxing zu sein.

Fazit

Sugaring hält tatsächlich länger als eine herkömmliche Rasur: Auch nach drei Tagen, nach denen beim normalen Rasieren schon wieder erste Stoppeln sprießen, ist der Sugaring-Fleck auf Christians Bein noch weich wie ein Babypopo.

Sugaring: Das Ergebnis

Und günstiger als ein Besuch im Waxing-Studio war das Ganze mit gerade mal 2 Euro auch. Zum Vergleich: Für eine ähnliche Behandlung im Studio zahlt man gerne mal 30 Euro und mehr.

Allerdings: Was die Zeit und das Rumgematsche angeht, die das Prozedere benötigt, ziehe ich die Rasur immer noch vor! Oder eben doch den Besuch im professionellen Waxing-Studio: Da kann währenddessen wenigstens faul herumliegen.

Tipp: So bekommt ihr den Topf wieder sauber! Bei der Herstellung des Sugaring bleibt immer etwas klebriger Rest im Topf zurück. Füllt den Topf mit warmen Wasser auf und stellt ihn zurück auf die noch warme, aber ausgeschaltete Herdplatte. Nach einiger Zeit löst sich der Zucker wie von Zauberhand auf und ihr müsst nicht selbst schrubben.

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